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Where should I stay, where should I go – unser Fahrplan

Asche über unser Haupt! In unserem Kopf ist unser “Fahrplan” recht klar, Freunde und Verwandte wissen auch grob Bescheid. Aber im Blog steht nichts darüber… das ändern wir heute!

Kevin und ich arbeite noch bis Ende März, so lange sind die Jungs auch in der KiTa. Am 30. März gibt es eine große Abschiedsparty. Anfang April geht es dann mit Sack und Pack nach Lorient zu unserer Serenity (wie wir sie vermissen!). Den April haben wir für letzte Arbeiten am Boot und zum Einrichten eingeplant. Ende April kommen dann Kevins Eltern und meine Mutter (und vielleicht noch mehr) bis zu unserer Abfahrt nach Lorient und passen auf die Kids auf, während wir unsere Abfahrt final vorbereiten. Wer Kinder hat weiß, dass es mit ihnen doppelt so schön ist, dass man aber auch doppelt so lange für alles braucht. 😉

Das Abfahrtsdatum steht!

Am 11. Mai heißt es dann „Leinen los!“. Im Menüpunkt Position könnt ihr den Countdown bis zur Abfahrt verfolgen. Wenn wir uns eingesegelt haben und wenn ein gutes Wetterfenster in Sicht ist (und auch nur dann), geht es über die Biskaya. Als Familien-Crew ist es für uns klar, dass wir nur bei gutem Wetter fahren. Deswegen nehmen wir uns für unsere Familien-Langfahrt auch so viel Zeit, damit wir nicht bei schlechtem Wetter fahren müssen. Naja, das wird jedenfalls unser erster langer Schlag werden, der mehrere Tage geht. Ob da unser neuer Windpilot und Parasailor wohl schon zum Einsatz kommen?

Angekommen in La Coruña werden wir gemütlich entlang der spanischen Küste Richtung Portugal segeln. Für den gesamten Juli haben wir einen Platz in der Marina da Póvoa de Varzim reserviert (30 Kilometer von Porto entfernt), um unsere Serenity weiter für die Langfahrt zu optimieren und mögliche Reparaturen durchzuführen. Juli/August geht es entlang der portugiesischen Küste bis nach Lissabon. Von dort wollen wir nach Marokko übersetzen und entlang der Küste segeln um dann zu den Kanaren zu gelangen. Von nun an wird es entlang der bekannten Barfußroute mit leichten Ausschlägen nach Norden am Ende gehen. Da wir mit der ARC+ über den Atlantik segeln, müssen wir spätestens am 3. November in Las Palmas de Gran Canaria sein.

Hier der Zeitplan der ARC+ (Atlantic Rally for Cruisers Plus):

Date Details for ARC+ Cape Verdes
31 October Rally office opens in Las Palmas
03 Nov Last date for arrivals in Las Palmas
10 Nov Start of Gran Canaria – Sao Vicente leg (865nm)
1300 Divisions start together
15-17 Nov Arrival in Mindelo, Sao Vicente (Marina Mindelo)
20 Nov Restart from Cape Verde
3-8 Dec Arrival in Saint Lucia (Rodney Bay Marina)
10 Dec ARC+ finish line closes
11 Dec Prize givings in Saint Lucia


So weit, so klar. Vorausgesetzt, wir fühlen uns für die Atlantiküberquerung bereit. Falls wir uns nicht bereit fühlen, dann sehen wir weiter. 🙂

Offen im Kopf und Geist

Was jetzt kommt sind grobe Ideen. Wir sind offen im Kopf und im Geist und schauen, wo es uns gefällt, wie es so funktioniert, wie das Wetter ist und wie es uns geht. Uns geht es darum, Zeit zusammen zu verbringen und die Welt zu bereisen und nicht darum, krampfhaft einen Plan zu verfolgen. Um Kevin zu zitieren: „Und falls es nichts wird mit den ,langen Schlägen‘, dann bleiben wir drei Jahre in Griechenland.“

Gedacht sind dann etwa ein Jahr Karibik. Ich bin für Kuba als nördlichsten Punkt, Kevin tendiert zu den Bahamas. Die USA lassen wir versicherungstechnisch und interessenstechnisch aus. Ende 2020 wollen wir uns Kolumbien und Panama näher ansehen und dann durch den Panama-Kanal. Anfang 2021 möchten wir uns noch Ecuador ansehen, bevor es zu den Galapagos-Inseln geht. Über den Pacific kommen wir nach Französisch Polynesien, Fidschi usw. nach Neuseeland und Australien.

Wer plant schon, was er in drei Jahren machen wird?

Es ist jetzt 2022, wir haben noch etwa ein Jahr Zeit und der Plan ist nur noch sehr sehr schemenhaft. Entweder verkaufen wir unsere Serenity in Australien und setzen unsere Reise in Asien im Stil Backpacking fort. Oder wir segeln Richtung Norden durch Asien bis nach Japan und verkaufen da unsere Serenity. Oder wir haben gar keine Lust auf Asien und reisen ein Jahr mit einem Van durch Australien. Oder oder oder. Und dann geht es mit dem Flugzeug nach Deutschland zurück, wir lassen uns in der Nähe der Alpen nieder, suchen uns einen neuen Job und die Jungs gehen in die Schule. Oder wir verlieben uns in ein anderes Land… 😉

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